Im Hornung Schnee und Eis macht den Sommer lang und heiß.
- 1. März
- 2 Min. Lesezeit

Im Februar 2026 melden wir uns in diesem Jahr das erste Mal.
Zum Jahresanfang hatten wir gleich unsere Dreikönigsheckenwirtschaft, vielen Dank noch einmal an alle Besucher.
Sie waren noch nicht bei uns in der „Hecke“? dazu gibt es noch mehrfach Gelegenheit, schauen Sie einfach in unseren Veranstaltungskalender.
Im Januar waren die Tage noch sehr kurz, daher haben wir noch nicht sehr viele Stunden im Weinberg verbracht.
Hinzu kamen im Januar und Februar häufige und ergiebige Schneefälle, für unsere Region sehr ungewöhnlich.
Für Martin bedeutet das 2-3 Stunden aktiv Schnee zu räumen, dass unsere Gäste sicher in die Gästezimmer, Heckenwirtschaft und auf den Parkplatz kommen.

An solchen Schneereichen Tagen, lassen wir die Reben ruhen und arbeiten nicht im Weinberg.
Stattdessen nutzen wir diese Zeit um anfallende Reparaturen in und um den Betrieb zu erledigen, denn evtl. ist später keine Zeit mehr dafür.
Außerdem werden verschiedene Weine etikettiert und versandfertig gemacht.
Wenn es das Wetter zulässt, oder zugelassen hat, wurde schon durch den ganzen Winter der Rebschnitt begonnen. Das heißt, das Spalier in den Rebzeilen muss auf 1-2 Ruten zurückgeschnitten werden, um im kommenden Vegetationsjahr wieder einen gleichmäßigen, gesunden Ertrag anzusetzen.
Gleichzeitig sorgen wir schon für evtl. Spätfröste vor, indem 1 weitere Rute angeschnitten wird. Das ist sozusagen unsere „Frostversicherung“, diese wird, wenn möglich, nach den „Eisheiligen“ abgeschnitten.
In der Zwischenzeit haben wir uns dazu entschlossen ein paar Weinberge zu roden.
Verschiedene Überlegungen haben uns dazu gebracht.
Es ist ein Trend, der nicht nur für unsere Weine gilt, aber der Alkohol- bzw. Weinkonsum nimmt ab und es wird immer schwieriger Wein zu vermarkten.
Statistiken zeigen, dass in Deutschland 60% ausländischer Wein und 40% deutscher Wein konsumiert wird.
Wenn es andersherum wäre, würde es uns und den restlichen Winzern in Deutschland schon deutlich besser gehen.
Wenn unser Kulturgut Weinberge immer mehr aus der Landschaft verschwinden und nur die gerodeten Flächen übrigbleiben, wird sich das Landschaftsbild erheblich verändern.
Und das nicht zum Schöneren.
Darum freuen wir uns, dass Sie alle helfen das zu verhindern und uns kräftig mit Ihrem Weineinkauf unterstützen.
Nach dem Rebschnitt müssen die Ertragsanlagen ausgebessert werden. Kaputte Drähte und Stickel werden getauscht und der ganze Spalierdrahtrahmen wird gespannt und für das Ruten biegen vorbereitet.
Das Rutenbiegen wird der nächste größere Arbeitsschritt sein.
Die Triebe werden im Flachbogen auf den Biegedraht mit dünnen Anbinde Draht fixiert. Das erleichtert den gleichmäßigen Austrieb und für später die Triebkorrektur.
Unsere 25er Weinernte liegt momentan in den Tanks und Fässern und darf bis zur Füllung auf der Hefe reifen.
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