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„Wein ist der Beweis, dass das Leben auch köstlich sein darf“

  • 21. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Offenbar haben wir den langen Winter hinter uns gelassen.

Es gibt immer wieder Frühlingstemperaturen von bis zu 16°C tagsüber. Bis vor einigen Nächten allerdings sanken die Temperaturen noch auf 0°C oder sogar noch auf unter 0°C, morgens konnte man draußen auf den Wiesen den gefrorenen Tau gut sehen.

Unsere Weinberge haben sich in den letzten Monaten vom Winter nicht irritieren lassen. Im Verborgenen hat die Arbeit der Pflanze Rebe nicht wirklich aufgehört.

Beim Rebschnitt im Januar und Februar haben die Reben an der Schnittstelle schon hin und wieder „geblutet“. Das bedeutet, dass der Saftfluss bereits begonnen hat und an der verletzten Schnittstelle ausgelaufen ist.

Seit Ostern bis jetzt ist es auch wirklich sichtbar, denn die Austriebsaugen wurden zunächst dick und sind dann aufgeplatzt.

An einigen Weinbergen haben sich die ersten Blättchen aus der Knospe geschoben.



Spätestens ab jetzt sind unsere Reben extrem kälteempfindlich.

Wenn beim nächsten Vollmond vielleicht die Temperaturen sinken, haben wir Winzer wieder sehr unruhige und schlaflose Nächte. Leider können wir unsere weit verteilten Rebflächen nicht mit einem schützenden Mantel umhüllen, der sie vor den frostigen Temperaturen schützt.

Schon die letzten Frostnächte, Anfang April haben Schäden angerichtet. Wie sich das auswirkt, können wir im Moment noch nicht absehen.

Wir müssen einmal mehr Gottvertrauen haben und hoffen, dass die Eisheiligen von 13.-16. Mai und die Tage darum herum, nicht mehr wirklich kalt werden.

Nun, welche Arbeiten wurden in den letzten 6 Wochen verrichtet?

-        Wir haben, wie angekündigt Weinberge gerodet, der Boden wird nun eingesät, sodass der Boden wieder neue Kraft schöpfen kann und vor Erosion geschützt wird.

-        Gleichzeitig haben wir eine neue Weinbergsfläche dazu genommen.

-        In den restlichen Weinbergen wurden die Reben zurückgeschnitten, nach dem Prinzip des „sanften Rebschnitts“.

-        Die Drahtanlagen wurden auf Schäden untersucht und repariert bzw. die Drähte gespannt.

-        An jedem Rebstock wird danach, im Spalier, 1-2 Ruten an den untersten Draht niedergezogen und angebunden.

-        1 Rute bleibt als „Frostversicherung“ stehen. Diese wird, nach dem 16. Mai, so schnell wie möglich abgeschnitten oder bei großen Frostschäden, ebenfalls angebunden. So gibt es hoffentlich ein paar Austriebsaugen mehr, die Trauben tragen.

-        So soll die Ernte möglichst gesichert werden.

-        Ab Mai beginnt die arbeitsreichste Zeit im Weinberg.

Wenn Ihr das Arbeitsjahr im Weinberg miterleben möchtet, seid Ihr rechtherzlich eingeladen, im Weinberg mit zu Arbeiten. Ihr werdet sehen, das nächste Glas Wein schmeckt dann noch viel besser!!

-        Unter den Zeilen wird/wurde die Erdkrume maschinell umgedreht, sodass die Beikräuter Wurzeln abgerissen werden. So bleib es unter den Zeilen relativ Beikraut frei. In diesem Bereich können wir keine Wuchskonkurrenz zur Fruchttragenden Pflanze gebrauchen.

-        Gleichzeitig wird das abgeschnittene Rebholz in den Zeilen gehäckselt, was einmal mehr zur Mulch Bildung beiträgt.

-        Nicht zuletzt dürfen wir die Weine in den Weinfässern im Keller nicht vergessen. Diese werden immer wieder probiert und kontrolliert, wie sie sich entwickeln.

-        Wir freuen uns schon auf die Weine von 2025

-        Maximilian geht in der ersten Hälfte des Jahres auf einige Weinmessen um dort unsere zweite Weinlinie - die Naturweine - zu präsentieren.

-        Diese gibt es auch auf der anderen Seite der Weltkugel zu kaufen und zu genießen.


Hier im Winzerhof Baumann in Dertingen, haben wir im April mit unserer neuen Reihe begonnen.

-        Am 13.+14. April konn

te man schon zur Schoppeneinkehr zu uns in den Winzerhof kommen.

-        Im gemütlichen Rahmen konnte man unsere Weine genießen und Kleinigkeiten dazu Vespern.

-        Weiter geht es im Mai, am 11.+12. Zur Schoppeneinkehr

-        Gleich danach verwandelt sich unser Hof in einen gemütlichen Festplatz und lädt Euch vom 22.- 25. Mai zur „Pfingst-Hecke“ ein.


Wir freuen uns auf Euren Besuch.

 



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