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Müller-Thurgau

Der Müller-Thurgau ist vermutlich eine Kreuzung aus Riesling und königlicher Mädchentraube. Die Sorte wurde von Prof. Müller aus dem Kanton Thurgau in der Schweiz 1882 gezüchtet. Die Weiterentwicklung und Vermehrung fand bis 1938 in Versuchsanlagen statt. Seit der Umstellung auf Pfropfreben (veredelte Reben) wurde der Müller-Thurgau vermehrt angepflanzt und ist bis heute eine der meistangebauten Sorten Deutschlands. Die Sorte Müller-Thurgau wird als das Brot des Winzers bezeichnet, da sie in den meisten Jahren sowohl Qualität als auch Quantität hervorbringt.

Die Weine sind saftig-leicht, bzw. duftig-elegant mit einer angenehmen Muskatnote und milder Säure. Je nach Standort fallen sie mehr oder weniger blumig aus. In sehr warmen Jahren haben die Weine eine zum Teil geringe Säure mit breitem und wuchtigem Ausdruck. Vom Qualitätswein bis zur Beerenauslese ist alles möglich. Den tauberfränkischen Müller-Thurgau bezeichnet man als einen der Besten im deutschen Anbau. Durch die Bodenstruktur und das Kleinklima werden bei uns facettenreichste Müller-Thurgau geerntet.

Einfache Trinkweine sind zur Brotzeit, aber auch als frische, spritzige Sommerweine und zu leichten Speisen, beispielsweise Spargel geeignet. Generell ist der Müller-Thurgau als abendlicher Trinkwein beliebt.