„Nur in der Juliglut, wird Obst und Wein auch gut“
- 8. Juli
- 3 Min. Lesezeit

Wir haben Juli und die Arbeit im Weinberg ist schon sehr weit fortgeschritten.
Seit unserer letzten Benachrichtigung sind schon wieder vier Wochen vergangen. Die letzten Juni Tage waren extrem heiß, eine weitere Bauernregel besagt, dass das Wetter um Siebenschläfer (27.06.) dann 7 Wochen bleibt.
Zum Glück ist das nicht so ganz eingetreten, bis jetzt.
Wir haben von der Natur eine Verschnaufpause bekommen und wir hatten „nur noch“ um die 25-30 Grad Temperatur am Tag und in der Nacht sind diese auf angenehme 15-18 Grad gesunken. In den nächsten Tagen sollen es aber wieder sehr heiß werden.
Laut unserer Bauernregel im Eingang bringt das auch guten Wein, leider ist der ersehnte Regen, während der abgekühlten Zeit nicht bei uns angekommen.
Die beste und widerstandsfähige Pflanze kann nicht gedeihen und Früchte bringen, wenn es zu trocken und auch noch zu heiß ist.
Deshalb helfen wir im Moment unseren Pflanzen etwas nach, indem wir sie wieder durch unsere Bewässerungsschläuche mit Wasser versorgen.
Vor allem die jungen Anlagen und die Sorten, die besonders schnell an Trockenstress leiden.
In einigen Weinbergen haben wir die perforierten Schläuche am untersten Draht befestigt. Dort können wir oben am Weinberg das Wasserfass stellen, durch Falldruck sickert das Wasser direkt in den Wurzelbereich, so kommt maximal das Wasser an, wo es am nötigsten gebraucht wird.
Mit unseren losen Schläuchen können wir „wandern“ und auch andere Flächen versorgen.
Das ist natürlich mit Arbeit und viel Zeitaufwand verbunden, denn die Schläuche müssen eingerollt werden und im nächsten Weinberg wieder verteilt werden. Maximal 7 Zeilen können wir damit immer auslegen. Also auch im Weinberg müssen die Schläuche weitergezogen werden.
Wir hoffen so, dass die Traubenansätze gut versorgt werden können. Ein echter Regen, wäre uns trotzdem viel lieber, denn er kann die Pflanzen ganz anders erfrischen und versorgen.
Ja, was gibt es sonst noch im Weinberg. Die Triebe sind schon am obersten Draht angekommen und auch darüber hinausgewachsen.
Diese wurden in den letzten Wochen weiterhin immer wieder in den Drahtrahmen geflochten, sodass die Zeilengasse frei und luftig bleibt.
Im Moment sind zum großen Teil die Triebe schon über den obersten Draht gewachsen, wir schneiden sie jetzt noch nicht ab. So kann das Laub die Trauben beschatten und die Temperaturen, die in den nächsten Tagen wieder ansteigen sollen, etwas mildern.
Zwischen den Arbeiten im Weinberg halten wir Weinfeste, sodass Ihr auch in den Genuss unserer fertigen Weine kommt.
Wir hoffen dabei auf Eure Unterstützung.
Das Schöpple war schon. Es ist immer am ersten Juliwochenende, diesmal wieder an einem neuen Standpunkt. Wir haben uns sehr gefreut, dass Euch dieser Platz sehr gut gefallen hat und wir werden am „Main-Vorplatz“ auch nächstes Jahr wieder das Fest mitgestalten.
Am Sonntag, 12. Juli (2. Wochenende-Juli) geht es weiter mit dem „Daddinga Weipfadla“
Ab 11.30 Uhr starten wir, bei uns gibt es wieder Leckereien vom islamisch-türkischen Verein von Wertheim zu unseren Weinen. Es gibt auch Kaffee und Mâddablâtz.
Mit dem „Weipröblesbriedle“ könnt Ihr auf einen Streich mehrere Weine aus unserem Sortiment probieren.

Am Montag, 13. und Dienstag, 14. Juli geht es weiter mit unserer Reihe der „Schoppeneinkehr“.

Wir freuen uns auf Euren zahlreichen Besuch.
Heute, 08.07.2026 wird auch der 2025er Jahrgang abgefüllt. Das wird wieder ein sehr spannender Tag.
Dazu kommt von extern eine Abfüllanlage zu uns in den Betrieb, dann werden alle Weine der Reihe nach in die Flaschen abgefüllt. Das ist eine logistische Herausforderung.
In den Tagen vorher müssen die Weine von Maximilian dafür vorbereitet werden.
Ihr dürft Euch wieder auf gute Weine aus dem Winzerhof freuen.













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